Ein Trecker bearbeitet ein Feld.

Neuigkeiten vom Biohof

Freitag, 04.09.2020

On the Road

Fahrerteam
Unser Fahrerteam zählt mittlerweile zehn Fahrer und eine Fahrerin. Mit unseren vier Radieschenbullis sind sie an fünf Tagen in der Woche für Euch unterwegs. Sie bringen Eure BioKisten sicher und gut gekühlt bis an die Haustür. Auf ihrer Tour geben sie nicht selten neuen Interessenten aus der Nachbarschaft Auskunft rund um unseren Bio-Lieferservice.
Vor der Corona-Krise begann der Arbeitstag eines jeden Fahrers mit dem Beladen des Bullis. Heute setzen sich die Fahrer in die fertig beladenen Autos und brechen sofort auf. Diese Maßnahme aus unserem Hygienekonzept stellte sich in den letzten Monaten zudem als gute Verbesserung der internen Arbeitsabläufe heraus. Und unsere Fahrer wollen diesen morgendlichen Service nicht mehr missen! Nach unterschiedlich langen Touren durch ganz OWL endet jeder Arbeitstag auf unserem Hof mit dem Reinigen und Desinfizieren der Autos.
Eine Bitte vom Fahrerteam an Euch gibt es noch: Wenn Ihr die leere BioKiste NEBEN und nicht AUF den Abstellplatz für die neue BioKiste stellt, können unsere Fahrer Eure Bestellung sofort am richtigen Ort abstellen und müssen nicht erst "zwischenparken". Eine Kleinigkeit, aber doch eine große Unterstützung bei bis zu 70 ausgelieferten Kisten pro Tour. Vielen Dank!

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Fahrerteam für ihre zuverlässigen und guten Dienste und wünschen weiterhin gute Fahrt!
Das Foto stammt aus der Zeit vor Corona.
Donnerstag, 27.08.2020

Herbstliches Gemüse

Catrin
Die Liste mit Gemüse aus eigenem Anbau ist Ende August ganz besonders lang: Unser fleißiges Gärtnerinnen-Team erntet zur Zeit Tomaten, Gurken, verschiedene Salate, Kräuter, Kartoffeln, Möhren, rote Beete, Buschbohnen, Radieschen und einiges mehr. Jetzt kommen auch die ersten spätsommerlichen und herbstlichen Sorten dazu. Neben Porree, Hokkaido und Weißkohl können Sie sich auch auf den ersten zarten Wirsing freuen.
Freitag, 21.08.2020

Kasta bei der Arbeit

Kasta hackt Unkraut
In den letzten Tagen haben Rasmus Schnitger und Kaltblutstute Kasta wieder mehrmals auf unserem Acker mitgearbeitet. Durch die Wetterbedingungen und viel Erntearbeit ist in manchen Kulturen das Unkraut sehr hoch gewachsen. Da die Kulturen selbst, wie z.B. unsere Sommerblumen und der Porree, inzwischen auch schon sehr groß geworden sind, kann man nicht mehr mit dem Trecker hindurch fahren.
Statt des mühevollen und zeitintensiven Unkrautjätens per Handarbeit hat Kasta das Unkraut mit der Meyer-Hacke beseitigt, was nur noch ein geringes Nacharbeiten erfordert. Rasmus und sein 12jähriges Pferd sind zusamen mit unserer Gärtnerin Sarina inzwischen ein eingespieltes Team. Obwohl Kasta anfänglich immer erst Angst vor den Schläuchen, Regnern oder Netzen an den Wegen durch die Kulturen hat, lernt sie langsam damit umzugehen. Das ist schon erstaunlich, denn die Wege sehen dadurch ja auch immer wieder anders aus. Die drei machen die Arbeit nicht nur zum Spaß oder weil es so romantisch ist. Die 1 PS werden überall dort eingesetzt, wo es sinnvoll ist und z.B. Zeit und Arbeitskraft eingespart werden können.
Freitag, 14.08.2020

Kräuterwanderung "Wilde Wiese kulinarisch"

Wilde Wiese
Unsere Workshops sind sehr beliebt, gerade nach der langen "Durststrecke". So freuen wir uns, am 27. August eine weitere kulinarische Kräuterwanderung durch unsere Streuobstwiese anbieten zu können.
Unsere Streuobstwiese hat mehr zu bieten als nur Obst! Hier wachsen viele Wildkräuter, die lecker sind und deren Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen oft um ein Vielfaches höher liegt als bei Gemüse. Einige dieser „Naturschätze“ möchte uns die Biologin und Naturpädagogin Anke Langenbach zeigen. Dazu gibt sie uns Tipps und Rezepte für die Kräuterküche und erklärt uns die Grundlagen des Sammelns, Trocknens und Verarbeitens. Ein kleines Merkblatt erhalten wir am Ende der Veranstaltung.

Termin: Donnerstag, 27. August, 17 - 18.30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 15 Euro pro Person
Anmeldungen bitte per Mail an lisa.wiesbrock@mertens-wiesbrock.de.
Freitag, 07.08.2020

Hummeln: fleißige Blütenbesucher im bunten Pelz

Hummel in Blüte
Wir erfreuen uns immer wieder an den "Teddys der Lüfte", die mit ihrer unermüdlichen Arbeit das Wachstum und die Verbreitung von Pflanzenarten ermöglichen, indem sie den Pollen von Blüte zu Blüte transportieren. Seit dem Ende der 1980er Jahre werden Hummeln beim kommerziellen Anbau von Obst und Gemüse als Bestäuberinsekten eingesetzt, so wie bei uns im Treibhausanbau unserer Tomaten. Aber auch in unseren üppigen Blühstreifen finden die fleißigen Insekten viel Nahrung.
Und genau wie wir Menschen brauchen die puscheligen Insekten ihren Schlaf. In aller Regel kehrt eine Hummel dafür in ihr Nest zurück. Manche bleiben aber auch an den Blumen und klammern sich z.B. in den Blütenblättern fest, um dort zu übernachten. Unsere Blumenfee Anne konnte das bei ihrem frühmorgendlichen Blumenschnitt auf unserem Acker beobachten.